Kleiner Umzug gefällig?

Posted in Allgemein on 7. September 2012 by nattpyre

Ja, muss sein. Ich habe schließlich seit nem Jahr die Domain nattpyre.de brach liegen, ein WordPress ist auch schon installiert.
Warum sollte ich also nicht meinen Blog auch auf meiner eigenen Domain betreiben?

Ihr findet also Neuigkeiten in Zukunft auf nattpyre.de

You are a Jedermännchen – Das Rennen

Posted in Allgemein, Sport, Triathlon on 15. Juli 2012 by nattpyre

Nun kommt der spannende Teil, nämlich das Rennen selbst. Da ein Triathlon ja relativ starr ist und sich eher selten die drei Teildisziplinen ändern, gibt es nun auch in der entsprechenden Reihenfolge meine Eindrücke und Erlebnisse. Und da ich mich für den nächsten Anlauf um EINIGE Minuten verbessern möchte, gibts auch eine Art Lessons Learned nach jeder Disziplin ;)

Zur Erläuterung: <Disziplin> – <Distanz> – <Zeit> (<Platzierung>)

Aber vorher noch Eckdaten – damit ihr Hungerhaken wisst, wieviel ihr euch anfuttern müsst, um effektiv Zeiten vergleichen zu können ;-)

Größe: 1,82cm
Gewicht: Zarte 93,4kg
Letzter Wettkampf: Anno dazumal (und zwar im Ringen :D)
Lieblingsdisziplin: Schwimmen

Schwimmen – 500m – 00:10:19 (47)

Ohja. Wer für 500m einen Neo braucht, der muss das können. Oder so. Keine Ahnung, mir war es wegen der Rippenprellung dann doch lieber, im Neo zu starten. Und 20°C Wassertemperatur sind zwar auch im Einteiler durchaus machbar, aber angenehmer ist so eine schützende Schicht auf jeden Fall.

Ich stellte mich in etwa in der Mitte vom Feld auf, da ich die anderen so gar nicht einschätzen konnte und mir da weder zuviel mit Leuten verbauen, noch anderen unnötig im Weg umherschwimmen wollte. Die letzten Minuten vor dem Start waren auch tatsächlich die nervösesten. Tief durchatmen. Am Start hörte man die Ansagen des Sprechers fast gar nicht. Aber in der Ferne sah man die pinken Badekappen von Startgruppe 1 langsam auf die erste Wendeboje zusteuern. Die Grünen durften also gleich los!
Und so kam ziemlich plötzlich ein “FÜNF” – und dann auch schon das Signal für den Start. Ab ins Wasser!

Bis zur Hüfte reinlaufen, beherzter Satz nach vorne, zweimal den Schmetterling und dann erstmal Gas geben. Zwei oder drei Leute um mich herum. Einige vor mir. Ein paar überhole ich. Ein paar machen selbiges mit mir. Und dann, nach 30 Sekunden: Nichts. Gar nichts mehr. Ich schwimme weiter in etwas höherer Pace und mit hohem Beinschlag und merke: Ich bin allein. Die Orientierung im offenen Wasser ist gleich viel einfacher, wenn nicht die Hölle um einen herum losbricht. Also kann ich mich auf meine Geschwindigkeit konzentrieren – und auf die Rippen. Scheisse.

Ich hätte vielleicht einmal oder zweimal mehr im Neo schwimmen sollen, gerade NACH der Rippenprellung. Nach etwa 100m hatte ich dann doch Schmerzen in der rechten Seite und konnte die konstante Schlagfrequenz nicht mehr halten. Ich musste wieder mehr Gleiten (also den führenden Arm kurz ruhen lassen). Die Arme wurden schwer, der rechte zumindest. Fuck. Dann suche ich mir mal das nächste Kajak? Jetzt mal schön die Schnauze halten Kopf. ICH schwimme jetzt.

Und so schwamm ich. Und überholte wieder grüne Kappen. Und kam an der Wendeboje an. Sehr eng genommen, aber die Orientierung war ein wenig hinderlich so gegen die Sonne. Auf der Strecke zur zweiten Wendeboje sah ich dann etwas seltsames: Pinke Badekappen. Ohje. Der Schalter wurde umgelegt. Plötzlich waren die Arme wieder okay. Die Schmerzen in den Rippen zwar noch da, aber erträglich. Ich kenne mich ja und weiß, dass ich 3km in 55 Minuten schwimmen kann – wenn ich denn warm bin. Und für das warm sein bräuchte ich so nen Kilometer.

Es kam wie es kommen musste, die erste Hälfte der Strecke war von der Pace her schlecht, aber der Start super. Die zweite Hälfte war ich dann drin und konnte Gas geben. Und noch ein paar mehr Pinke einsammeln. Zumindest beim Schwimmen war das eine echte Genugtuung. Und die Angespanntheit vor dem Start war weg. Geil.

Leider kamen dann auch schon die beiden weißen Bojen, die den Ausstieg markierten. Ganz ehrlich, ich wäre weitergeschwommen, denn es fühlte sich gut an.

Im Rückblick auf die Zeit muss ich sagen, dass mehr drin gewesen wäre. Ich bin auch schon 500m in 8 Minuten geschwommen. Allerdings mit anderen Voraussetzungen.

Lessons Learned:

  • Mehr Neoschwimmen.
  • Weiter vorne aufstellen und statt Gleitphasen lieber einen kontinuierlichen Armschlag haben
  • Mehr Neoschwimmen.

Transition 1 – 00:04:04 (OHA)

Der Schwimmausstieg war relativ steil, aber es waren Stufen in das Ufer eingelassen und es gab helfende Hände, die einen aus dem Wasser zogen und hochhalfen. Ich hatte die Brille sehr schnell unten. Noch im Ufer hochklettern war der Reisverschluss vom Neo gefunden und heruntergezogen. Und dann ging das Laufen zur Wechselzone los. Neo auf Halbmast während des Laufens, kein Problem. die enge Kurve auf den Platz – langsam gelaufen kein Problem. Platz finden! Kein Problem :)
Dann schnell aus dem Neo rausschlüpfen. Scheisse. Ich hätte ihn definitiv vorher noch um einen Inch kürzen sollen, denn das letzte Stück ist für meine Krautstampfer doch ziemlich eng. Obendrein habe ich das Chipbändchen komplett vergessen und kam so erstmal nur mit einem Bein raus. Das andere hing am Chipbändchen…

Also rumfummeln und das Ding mit klatschnassen Händen aufmachen. Neo abstreifen. Wieder dranmachen.
dann fing ich an, die Armlinge anzuziehen. Ich hätte ein wenig auf die Temperatur achten sollen, denn das war mindestens eine komplette Minute, die eigentlich unnötig war.
Schnell schnell in die Schuhe rein. Ich fahre recht einfache Shimano Rennradschuhe mit je drei Klettverschlüssen. Nicht gerade Triathlonfreundlich. Denn sechs Klettverschlüsse muss man halt auch erstmal zumachen. Dann schnell Brille auf, Startnummer ran, Helm auf, und das Bike schnappen. Los gehts. Mit Cleats an den Füßen gehen ist schon sehr nervig und ich habe einen gehörigen Respekt davor. Aber mit Cleats und Rad LAUFEN? Au weia. Wenn dir zwischendrin noch auffällt, dass zwei von sechs Klettverschlüssen deiner Schuhe wieder aufgegangen sind und du die nochmal zumachen musst, merkst du sehr schnell, dass das wohl nicht das gelbe vom Ei ist. Aber schnell weiter geschoben – scheiss drauf, dass dich gerade drei Leute beim Schieben überholen. Endlich, Freigabe für den Aufstieg. Erstes Pedal eingeklickt, das zweite irgendwie auf dem Weg…

Die Zeit sagt wohl alles. Katastrophal!

Lessons Learned:

  • Keine Armlinge mehr, auch wenn sie gut gemeint waren.
  • Erst Chip runter, dann Neo ausziehen.
  • Neo kürzen VOR dem Wettkampf ;)
  • Schuhe mit anständigem Verschluss
  • Laufen mit Cleats üben ;)

Radfahren – 26,8km – 00:53:15 (205)

Der erste Fuß ist also eingeklickt. Scheissdreck. Wie fast immer bin ich zu blöd für den zweiten und stochere vier oder fünf mal herum, bis ich endlich in der Lage bin, die Cleats in das Pedal zu fädeln. Ich kotze jetzt schon, dass ich mit klatschnassem Einteiler jetzt auf dem Rad sitzen darf bei massig Gegenwind. Denn die Armlinge hielten meine Arme super warm. aber auf den ersten zwei Kilometern zogen Fahrtwind und Gegenwind hervorragend durch den nassen Einteiler und ich hatte das Gefühl, Eiswürfel auf der Brust zu haben.

Egal. Lenker wird nun unten angepackt und es wird gestrampelt und nicht geheult. die ersten zwei Kilometer gehen durch Karlsfeld in Richtung Bundesstraße B471. Alles penibelst abgesperrt, Polizei und Streckenposten stehen an jeder Kreuzung und feuern einen an. Trotzdem kalt. Ich nähere mich der ersten Kurve. Ganz schön eng, da muss ich ja bremsen! Aber gut. Und ich nähere mich dem ersten anderen Radfahrer. Da Windschattenfahren verboten war kann man sich nun zwei Optionen vor Augen halten: Einfach überholen oder auf den Mindestabstand zurückfallen lassen. Ich entschied mich für Überholen. Fühlt sich auch nicht verkehrt an.

Die Auffahrt zur B471 ist so das steilste Stück der Strecke, mit Gegenwind wird es nicht besser. Ein Gang höher und rauf auf die Bundesstraße. Wow. Eine ganze Bundesstraße komplett für einen Triathlon gesperrt.
Dachte er, achtete nicht auf die Straße und fuhr erstmal in den Grünstreifen. Großes deutsches Theater! Ein paar Meter kosten Kraft und Zeit. Schnell wieder zurück auf den Asphalt und hoffen, dass keiner diese Peinlichkeit gesehen hat.

Mittlerweile sind wir auf der B471. Der erste mit TT überholt mich. Scheisse ist der schnell. Wie Schnell? Keine Ahnung. Ich wusste auch die ganze Zeit nicht, wie schnell ich bin, denn mein Radcomputer war ja beim Unfall vor zwei Wochen draufgegangen. Und natürlich habe ich mir keinen neuen besorgt.

Aber ein gutes kam nun: der Trisuit war wieder trocken. Es war nicht mehr kalt. Also fuhr ich generell nach dem Motto “Einfach kurbeln mit hoher Frequenz” und das ging auch ganz gut.  Gegen Zeitfahrmaschinen kann ich mit meinem Low Budget Rennrad eh nicht anstinken. Oder eher mit meinem aerodynamisch ungünstigeren Körperbau gegen die Heringe ;)

Einfach fahren wie es Spaß macht. Ohne Computer. Ohne Terror. Wenn einer vor mir langsamer ist als ich, überhole ich ihn halt. Wenn mich einer überholt, sei’s drum. So war auch ziemlich schnell Wendepunkt Eins erreicht. Scheisse ist der eng, ich muss ja schon wieder bremsen…

Nun geht es auf der Gegenspur zurück. viele Zeitfahrer auf der Volksdistanz. eine Woche nach Roth nutzen das Event einige zum lockeren Ausfahren, und das merkt man auch bei einigen Teilnehmern. Mir ist das heute aber egal. Ich fahre weiter. Komischerweise nie mit Rückenwind. Schönen Dank auch. An ein oder zwei Stellen habe ich mich ein wenig verschätzt was die Gänge angeht. Zu niedrige Trittfrequenz, da zu hoher Gang spürt man sehr schnell in den Schenkelchen. Runterschalten.

Die Strecke ist die meiste Zeit eben. Naja. Es sind durchaus minimale Anstiege dabei, die man mit zu hohen Gängen durchaus mitbekommen kann. Aber egal, da ist Wendepunkt zwei. Noch zwei Kilometer, dann geht es runter von der Bundesstraße und zurück in die Wechselzone.

Perfekt ausgeschildert wusste der Triathlet bei der Abfahrt, was Sache ist: Links ging es zur zweiten Runde für die OD, rechts zurück. In eine EXTREM enge Kurve, die mit Pylonen abgesteckt wurde. Die ich beinahe mitgenommen hätte. Hossa.

Das sind also die letzten zwei Kilometer.

Mich überholt eine Triathletin.  Sooooo viel schneller ist sie gar nicht. Ich lasse mich kurz fallen, um nicht in ihrem Windschatten zu hängen und hänge mich dann dran. Zurück auf der Allee durch Karlsfeld. Ich fahre schon in einem leichteren Gang um mich für den bevorstehenden Wechsel zumindest noch ein bisschen zu lockern, aber dann ruft eine Anwohnerin “Komm schon, die holst du noch ein”. HA! Und ich war sehr nah an ihr dran, als wir ins Überholverbot einbogen auf den letzten 200m zur Wechselzone. In der Tat bin ich nur eine Sekunde nach ihr vom Rad und wir liefen die letzten Meter eigentlich parallel zueinander.

Lessons Learned:

  • Radcomputer!
  • Aerodynamischer fahren!
  • Höhere Trittfrequenzen, und die richtigen Gänge!
  • Tief durchatmen nicht vergessen ;)

Transition 2 – 00:02:29 (ein _wenig_ besser)

Wir liefen auch in die selbe Reihe beim wechseln. Ach, guten Tag Frau Nachbarin!
Helm runter, Armlinge zum Handgelenk runter, und raus aus den Radschuhen. Ging noch.

Rein in die Brooks PureFlows. Ging. Aber dann – Schuhe binden. Ich habe natürlich kein Schnellschnürsystem nachgerüstet und verlor so einige kostbare Sekunden. Die Nachbarin hatte sowas. Die war weg, als ich den zweiten Schuh band.
Geistig abwesend erinnere ich mich noch an ein HighFive in meiner Tasche, das ich mir schnappe. Das ziehst du jetzt auf dem Weg schnell weg.

Zweiter Schuh sitzt, jetzt durch die ersten von der Olympischen durchschlängeln, die sich auf den Weg zum Radfahren machen. Und ab zum letzten Checkpunkt vor dem Ziel. Genau davor fiel mir noch ein: Startnummer muss ja nun vorne sein. Grade nochmal Glück gehabt ;)

Der Wechsel war wesentlich besser. Aber ist auch noch optimierbar.

Lessons Learned:

  • Schnellschnürsystem für die Schuhe holen.
  • Startnummer früher von hinten nach vorne drehen.

Laufen – 5km – 00:30:33 (229)

Hach taten die ersten 500 Meter weh. Aber gar nicht so in Schenkeln und Waden, wie ich das von den (zu wenigen) Koppeltrainings gewöhnt war, sondern in den Zehen. Schuhe zu eng? Oder freuen die sich nur, endlich aus den Radschuhen raus zu sein? Also weiter, raus aus der Wechselzone und hinein ins Stadion. Auf Tartan. Ich hasse Tartan mit den PureFlows, denn Tartan mit dem Pure Project spürt man auch wesentlich direkter als mit normal gedämpften Schuhen. Ist ja gleich vorbei. Man wird angefeuert. Wow. Da läuft man tatsächlich einen Tacken schneller. Mein HighFive hatte ich ein paar Meter zuvor leer und sogar brav in einen Mülleimer geworfen. Doch was ist das? Getränke? Ja ich habe Durst. Wasser. Ach Iso? Ja schadet sicher nix.

Pfui Deibel. Zum einen sollte man es können, im Laufen zu trinken. Zum anderen sollte man das Wasser nicht auf Ex trinken. Vor allem nicht, wenn Kohlensäure drin ist. Und man Hundert Meter vorher ein Isogel inhaliert hat. Praktisch sofort rebellierte mein Bauch gegen die grob fahrlässige Behandlung und ich bekam Bauchschmerzen. Und einen Puls von HI. Ja schönen Dank auch, dann lauf ich eben nur noch nach Gefühl. Der erste Kilometer ist geschafft.

Ziemlich genau auf Kilometer 1 muss mein Bauch dann die Kohlensäure vom Wasser loswerden. Sorry Karlsfeld, wenn Scheiben aus den Fenstern gefallen sind wegen dem Rülpser, es ging einfach nicht anders. Half aber ein bisschen. Also raus aus der Stadt und in Richtung Rothschwaige zum Wendepunkt. Die Bauchschmerzen wurden nur bedingt besser. Ich werde langsamer deswegen und fluche ein wenig. Aber gehen werde ich jetzt nicht! Also laufe ich lockerer weiter, die Pulsuhr zeit mittlerweile auch wieder 150 an. Zwar nicht optimal, aber damit kann man arbeiten.

Erstaunlicherweise schmerzt die Brust gar nicht, ich bekomme ohne Probleme Luft. der vorletzte Trainingslauf war ja eher ein Spaziergang…Oh ein Wendepunkt. Und Getränke. Nein. Nicht für mich, mir ist schon schlecht.

Zwischendurch fällt mir auf: Du läufst grad deinen ersten Triathlon. Vor nem Jahr wusstest Du nicht mal wie man das schreibt. Ein dämliches Lächeln huscht über mein Gesicht und ich gehe davon aus, dass die mir entgegenkommenden Läufer mich für einen Irren gehalten haben.

Ich werde von ein paar Leuten überholt. Aber das interessiert mich grad nicht. Ich laufe auf die letzten zwei Kilometer zu und habe den Gedanken im Kopf “Wie, das wars dann gleich?”
Wo ist eigentlich der Ludwig (@mtb_esmeralda)? Mein Einmannstimmungsnest aus dem Twittertriatreff, der wohl nur einen Katzensprung entfernt wohnt und spontan als Support vorbeischauen möchte?

Ich biege ab auf den letzten Kilometer. Es läuft gut. Mittlere 6er Pace gefühlt. Ich bin schneller als es mir klar wurde zurück auf dem Sportplatz vom TSV und nähere mich den letzten 300 Metern. Zum Stadion und zum Ende meines Triathlondebüts. wieder Beschildert: Links 2. Runde, Rechts Ziel. Scharfe Kurve. Und da ist auch schon Tartan. ENDSPURT. Von Rechts ruft ein Mann etwas – ich möchte wetten, es war der Ludwig :D Was genau habe ich nicht verstanden, ich hatte noch ein bisschen Gas zu geben und direkt vor mir drei Läufer. Die ich natürlich NICHT überholt habe so kurz vor dem Ziel. Kam mir irgendwie nicht richtig vor.

Auf der linken Seite: Cheerleader mit Pompoms! Auf den Fotos vom letzten Jahr sah das nach Fremdschämen aus, wenn man da selber läuft gibt man aber gerne noch für die letzten paar Meter Gas. Und dann war auch ich im Ziel. Gefinisht. Du bist jetzt zwar noch lange kein Ironman, aber mit dem Jedermännchen ist schon mal der erste Stein für den Weg dorthin gelegt.

Dass ich dann auch nur 30:33 für die 5km gebraucht habe, war ein gelungener Abschluss eines Wettkampfes, der Spaß gemacht hat, von der ersten Sekunde bis zur letzten.

Lessons Learned:

  • Keine Isogels auf Sprintdistanzen mehr
  • Keine Getränke mit Kohlensäure!
  • Pulsmäßig mehr über 150 laufen und die Pace weiter drücken

Gesamt: 01:40:42 (205)

Man kann hier vieles sicher besser machen. Für meinen allerersten Wettkampf, sowohl Ausdauer im Allgemeinen als auch Triathlon im Speziellen, bin ich SEHR zufrieden mit meiner Leistung. Verletzungs und trainingsbedingt lief es nicht optimal, auch die einzelnen Lessons Learned haben durchaus Warncharakter für mich und für andere.

Aber was geblieben ist war eine sehr angenehme Erfahrung. Diese Sportart macht Spaß. Diese Sportart ist bekloppt. Und die Teilnehmer sind es mitunter auch. Da fühl ich mich gut aufgehoben. Egal ob unter den Ersten, oder unter den letzten Zehn.

Das Event Karlsfeld Race kann ich obendrein allen nur ans Herz legen. Es lohnt sich. Ich weiß nicht wie es bei anderen Veranstaltungen zugeht, aber die Routine und Erfahrung aller Beteiligten spürt man einfach. Und das familiäre Flair kommt auch gut rüber. Der Preis von 38 Euro für die Volksdistanz ist mehr als fair. Denn das Finishergeschenk allein hatte dieses Jahr einen Wert von 25 Euro. Und für das ausladende Kuchen und Obstbuffet könnte man im Café auch ähnlich viel zahlen.

Es würde mich freuen, wenn man vielleicht mal ein paar mehr vom #twittertriatreff hier sieht. Ob nun Olympische oder Volksdistanz. Spaß macht es auf jeden Fall!

You are a Jedermännchen – Vorgeplänkel

Posted in Allgemein, Sport, Triathlon on 15. Juli 2012 by nattpyre

Der Tag zuvor

Das Herz klopft. Man schwitzt. Man kann ausserdem die Anspannung schon mit den Händen fassen. So oder so ähnlich ging mein Preraceday von statten. Der Samstag hätte recht stressfrei sein sollen, aber dennoch packt einen dann irgendwann doch mal so eine Grundstimmung, egal ob nun 5km Lauf oder Ultramarathon, die einem sagen möchte: “Morgen geht’s rund!”
Immerhin nimmt man, ganz gleichgültig was man sagt, an so einer Veranstaltung im Regelfall teil, um es sich und ggf. anderen zu zeigen. Also sorgt der Kopf da für genug Aufmerksamkeit.

Dabei stand das ganze ja unter einem nicht ganz so gutem Stern. Zwei Mandelentzündungen und daraus resultierende Trainingspausen, mehrmals wegen Halsschmerzen ausgefallenen Regenläufe oder -radausfahrten. Oder – Zwei Wochen vor dem Triathlon – Ein Unfall beim mittlerweile beliebten “bike2work”. Nur eine Rippenprellung, die tut aber genauso weh wie ein Bruch. Oder mehr. Die ersten Trainingsversuche waren auch eher bescheiden. Aber da ich meinen Startplatz nicht mehr tauschen konnte und die 38 Euro Startgebühr dann auch nicht aufm Baum gewachsen sind, dachte ich mir “Scheiss drauf, mach mit und hab Spaß”.

Wenn man aber den Samstag mit Halsschmerzen, Kopfschmerzen und dichter Nase aufwacht, gerät man schon noch ein wenig ins Zweifeln. Also war mein Tag vor dem Rennen eher mit Teetrinken, Halsbonbons lutschen und homöopathischem und pharazeutischem Hokuspokus vollgepackt. Schöne Alternative zum Eierschaukeln.

Um 22 Uhr bin ich gerade deswegen auch ins Bett. Schlafen kann man dann aber nicht. Keine Ahnung, wie lange ich gebraucht habe, bis ich tatsächlich eingeschlafen bin, jedenfalls habe ich über VIEL Blödsinn nachgedacht. Irgendwann habe ich es dann geschafft und das nächste, woran ich mich erinnern kann, war, dass mich der Wecker senkrecht im Bett stehen hat lassen.

Aufbruchsstimmung

Um fünf stand ich dann also auf der Matte. Das übliche Morgengeplänkel beginnt. Was man halt so macht, wenn man im Untotenmodus durch die Wohnung schlurft und versucht, die Augen auseinander zu bekommen. Ihr kennt das (ausser TriathlonDog – den kann man um die Uhrzeit sein allbekanntes GUTEN MORGEN TRIATHLON in Linz in den Twitterclient einprügeln lesen :))

Natürlich habe ich als erstes den Einteiler angezogen. Dann die Kniestrümpfe. Sah herrlich bescheuert aus, aber die Katze ist das ja von mir gewohnt. Ab in die Küche und Salbeitee brauen und Frühstück vorbereiten. Moment mal. Nur ein leichtes raues Gefühl im Hals. Was ist hier los? Scheinbar haben sich mein Gehirn und der Rest meines Körpers drauf verständigt, den Dödel einfach ohne Erkältung machen zu lassen…Umso besser!

Also war ich nach kurzem Frühstück, der obligatorischen Körperhygiene (man weiß schließlich nie, ob man nicht heute seine zukünftige Exfrau kennenlernt) und Checken des Gepäcks auch schon im Auto. Oh Schreck, 06:02 und 12,5°C – und das freiwillig. Naja.

Auf gings mit Tempo 110 und KLASSIK RADIO nach Karlsfeld. Da ich ja normalerweise nicht unbedingt dafür bekannt bin, ruhige Musik, geschweige denn eine mit Melodie zu hören, ist das etwas besonderes. Aber das brauchte ich einfach, um runterzukommen.

Kurz vor dem Wettkampf

Der Checkin – noch leer, aber hier wird es gleich rundgehen!

Und dann war ich auch schon da. der Checkin lag nach kurzem Spaziergang mit Sack und Pack vor mir. Wenige Leute standen vor mir an, aber es war auch noch vor dem offiziellen Checkin um 07:00. Nach einer Weile kam Bewegung in die Schlange und schon stand ich in der Wechselzone.

Hier hat die Triathlonabteilung des TSV Eintracht Karlsfeld bewiesen, dass es schon der 24. Triathlon ist, den die Jungs und Mädels da auf die Beine stellen. Ordentlich mit Buchstaben markiert stehen die einzelnen Reihen mit den Wechselplätzen bereit und warten auf Mann und Material.


Die noch jungfräuliche Wechselzone

Ich stehe in M. Meine Startnummer ist die 810. Auch diese Nummer findet sich in der Wechselzone wieder, denn wilde freie Platzwahl gibt es nicht. Teilnehmer der Volksdistanz sind tendenziell näher am Radstart, Die Teilnehmer der OD sind dafür ein wenig näher am Ausgang zum Laufen. So oder so kommt man sich hier nicht in die Quere. Dafür sorgen auch gefühlte 100 freiwillige Helfer und Helferinnen, die mit Tipps ebenso zur Verfügung stehen, wie sie die abgestellten Fahrräder und sonstigen Utensilien überwachen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier jemals irgendetwas gestohlen wurde.

Meine Startbox ist relativ schnell zusammengebaut, Radschuhe aufgestellt, in die Schuhe Armlinge, Brille und Pulsuhr, Startnummernband und Helm liegen griffbereit auf dem Lenker. Laufschuhe und Visor bleiben, in Anbetracht des Wetters, vorerst noch in ihrem Tütchen. Jetzt habe ich noch genug Zeit, mir die Ausgänge und Zeitnahmepunkte, sowie die sanitären Einrichtungen genauer anzusehen, sowie die Startnummern meiner ebenfalls startenden zwei Kollegen in Erfahrung zu bringen.

Um 08:00 ging es dann richtig los. Wettkampfbesprechung. Ich gebe zu, ich habe nur die Hälfte mitbekommen, aber das ist für den ersten Wettkampf seit ungefähr 12 Jahren sowie dem ersten “richtigen” Triathlon ever wohl normal. Wichtig war nur “Neoprenfreigabe”. Nicht, dass ich ihn brauchen würde, aber mit den Rippen war es mir dann doch lieber, etwas mehr Auftrieb zu haben.

Für besondere Erheiterung sorgte ein besonderes Fundstück. Laut Sprecher ein “Kinderboot in Größe 51″ – oder auch ein linker Radschuh ;) Solche und weitere Zoten lockern ein wenig auf, während man in den Neo schlüpft und sich auf den Weg zum Start macht, um sich einzuschwimmen.

Einschwimmen ist wohl bei Triathleten nicht im Trend. Es haben zwar einige gemacht, aber der Großteil schien doch eher lieber erst beim Start mit den 20°C warmen Temperaturen in Berührung kommen zu wollen. Unverständlich ;)

Ich war übrigens der Spacken, der neben Kraulen auch noch Brust, Schmetterling und Rücken schwimmte zum Warm werden und Arme lockern. Scheint auch nicht normal zu sein, aber welcher Triathlet ist das schon?

Und dann wurde Startgruppe 1 auch schon an den Start gebeten. Da ich in Startgruppe 2 war, musste ich dort natürlich auch hin, denn unser Block startete nur fünf Minuten später.

Das eigentliche Rennen gibt es übrigens in einem separaten Post :)

Endlich wieder Sport

Posted in Allgemein, Laufen, Rad, Schwimmen, Sport, Triathlon on 11. April 2012 by nattpyre

Juhu! Antibiotikum alle!
In den 11 Tagen, die ich nun gezwungenermaßen mal halblang gemacht habe, war ich wohl unausstehlich. Es hat einfach etwas gefehlt, was ich doch als eines der Standbeine in meinem Leben ansehe mittlerweile. Vertikutieren und Malern zähle ich mal nicht als Sport, auch wenn das mitunter schon sehr anstrengend werden kann. Aber zum Glück, endlich wieder Schwimmen, Radfahren, Laufen :)

Die erste Sporteinheit gab es am Sonntag; In Form eines kleinen regenerativen Laufs über 5km. War okay, nicht zu anstrengend, leider ziemlich kalt. Und es war auch recht langsam, bin mittlerweile dann doch schon etwas schneller von mir gewohnt. Aber bei nem lockeren Puls von 130-135 im Schnitt kann man nicht meckern. Auch wenn ich am nächsten Tag für einige Stunden übelste Schmerzen im rechten Knie hatte – vermute mal die Bänder hätten bei 11 Tagen Zwangspause lieber ein bisschen weniger Arbeit gehabt war es doch ein ganz guter Wiedereinstieg.

Ansonsten gab es Montags dann nur eine kleine Runde auf der Rolle. Nach 10km/24min in niedrigem Gang und Pedalumdrehungen zwischen 60 und 90 hatte ich dann aber zum einen keine Lust mehr und zum anderen war mir das Teil trotz Kopfhörern einfach immer noch zu laut. Ich werde mit der Rolle einfach nicht warm. Ob eine freie Rolle leiser wäre? Hmmmmm…

Ich hatte mit dem Knie und ein wenig Halskratzen schon ein paar Bedenken hinsichtlich Mandeln. Und da bei uns immer noch Schnee lag, hab ich das Koppeltraining, so wie es im Kalender stand, abgehakt. Ich werde das wohl ins Wochenende oder an den Freitag packen müssen.

Dienstag gab es eine Schwimmeinheit, die mich ein wenig angekotzt hat. Es war zwar nur Technik – diesmal auch wirklich NUR Technik, also keine Ausdauerspäße zum Ein und Ausschwimmen. Es war auch kein technisches Hilfsmittel an Bord. Aber dennoch. ARGH. Ich habe 50er und 100er Blöcke gemacht mit verschiedenen Drills, die zwar ganz okay waren, aber irgendwie war ich von der Kondition nicht mit mir zufrieden. Ich hoffe auf eine schnelle Besserung!
Die Stabi- und Kraftübungen am Abend waren hingegen sehr angenehm und hoffentlich produktiv ;)

Es geht also wieder aufwärts und der Plan Triathlon ist noch nicht zum Scheitern verurteilt – war er das je? Und wenn ich zwei Stunden brauche (wovon ich nicht ausgehe) – Quitting is not an option.

Es geht los. Mehr oder weniger…

Posted in Laufen, Rad, Schwimmen, Sport, Triathlon with tags , on 28. März 2012 by nattpyre

Am Montag war doch tatsächlich die erste Erinnerung in meinem Kalender.

1TRi01 – Schwimmtraining

Hurra. Ich bin zur Zeit mit einer Kombi aus dem allgemeinen Trainingsplan von triathlon-tipps.de sowie dem kostenlosen Rahmenplan vom MyGoal Team unterwegs.

Zunächst mal ein Lob an das MyGoal Team. Dafür, dass es sich beim Rahmenplan ja um ein kostenloses Schnupperangebot handelt, kriegt man schon eine Menge personalisiert geboten. Besonders angenehm fand ich, dass es keine zwei Stunden gedauert hat, bis ich telefonisch noch nach ein paar weiteren Daten gefragt wurde. Super. Die Inhalte des Trainingsplans sind natürlich nicht ins Detail runtergeplant und auf mich zugeschnitten, aber die Richtung gefällt mir. Ich trainiere jetzt mal ein paar Tage/Wochen danach und  entscheide mich dann, ob ich die Investition in den Detailplan tätigen kann.

Die Pläne von triathlon-tipps.de sind natürlich sehr generisch, aber dafür schon mit konkreten Übungen oder Drills bestückt und es gibt auch für den Laien jede Menge Erklärungen.

Jedenfalls. Schwimmtraining. OH SCHEISSE. Gesamtpensum 700 Meter? Ich glaube, triathlon-tipps.de hat einige Teile für Leute geschrieben, die selten bis gar nicht kraulschwimmen. Ich hab einfach vorne und hinten ein wenig mehr Ein- und Ausschwimmen gehängt, so dass am Schluss dann halt doch 2500m aufm Tacho standen. Für weniger wäre mir der Eintritt auch einfach zu schade gewesen. Beim Schwimmen mache ich mir ohnehin die wenigsten Sorgen. Ich schwimme zwar noch nicht so schnell, wie ich das gerne hätte, aber kann mittlerweile komme ich schon ganz gut und vor allem mit einer konstanten Pace zurecht. Wird schon.

Für Dienstag stand für morgens Laufen auf dem Programm – eine lockere Halbe Stunde GA1 – es fühlte sich ziemlich langsam an, war aber mit 4,5km und 28 Minuten durchaus noch im Rahmen. Der Puls war nie über 80% HFmax, bin eher so bei 135-140 eingependelt gewesen. Als kleine Anekdote: Das war meine erste Laufstrecke hier in der Umgebung, und beim ersten Mal habe ich dafür knappe 01:30 gebraucht, da ich ziemlich oft noch gehen musste. Es fühlt sich ziemlich cool an, wenn man hier auch schon mal eine 05:xx Pace läuft, nach nur vier Monaten.

Tja und EIGENTLICH wäre heute das erste Radtraining dran gewesen. Ich hätte das sehr schön kombiniert mit einer Fahrt zur Arbeit und wieder zurück. Habe mir vom Kollegen (Ironman 70.3 Finisher – und derjenige, der mich mit Triathlon angefixt hat!) gestern schon die Duschen zeigen lassen und war guter Dinge. Allerdings hatte ich schon den ganzen Tag über dieses elende Kratzig-Schleimige Gefühl im Hals, das auch durch Kaffee und Tee nicht wirklich weg ging. Abends kamen leider noch Kopfschmerzen, Schnupfen und tatsächlich Schüttelfrost und Fieber. War dann auch nix mehr mit den Stabi-Übungen am Abend.

Nix wars also heute morgen mit bike2work. car2doctor…
Mein Hausarzt ist selber ein leidenschaftlicher Läufer und ist im Übrigen von der Abnehmleistung extrem begeistert gewesen – vor allem, da ich das mehr oder minder allein durchgezogen habe (von den vielen Ratschlägen und Motivationstweets einmal abgesehen). Allerdings hat das nichts an der Diagnose geändert: Angehende Mandelentzündung.

MAL WIEDER! Schön langsam sehe ich nicht mehr ein, die unnützen Dinger in mir zu behalten. Wenn andere Leute eine kleine Erkältung haben, kriege ich mindestens zweimal im Jahr gleich was mit den Dingern und bin dann ne Woche ausser Gefecht gesetzt. Die Frage, ob es denn am Sportpensum läge, wurde mit einem “Gut möglich” beantwortet. Ich empfinde es eigentlich gar nicht als zuviel. Bis nächste Woche hoffe ich wieder halbwegs fit zu sein. Ich würde nämlich dann zumindest das erste Koppeltraining wieder “in Time” haben, und nicht gleich am Anfang des Trainingsplans Verzug melden müssen.

Ein Hoch ausserdem auf die moderne IT Welt. Laptop im Bett, Salbeitee schlürfend? Leider geil.

Einstand

Posted in Allgemein with tags , on 23. März 2012 by nattpyre

So, ich hab mir das jetzt lang genug angeschaut in meiner Twitter-Timeline. Immer gibts das Neueste vom Neuesten in Sachen Sport und Ernährung, oder was Gadgets, Events und so weiter angeht. Interessanter Blog hier, cooler Artikel da. Alle sind fleissig und schreiben, was das Zeug hält.

Nur der faule Strick von nattpyre nicht!

Okay ich gebe zu, ich war früher mal Blogger. Und zwar über ein Onlinerollenspiel. Hatte sogar Leser! Allerdings habe ich mit dem schwindenden Interesse am Spiel auch schnell gemerkt, dass es dann nicht wirklich Sinn macht, noch darüber zu bloggen. Also ist das Ganze wieder eingeschlafen.

Das wird sich nun ändern. Ätsch. Noch ein Blog von jemandem mit zuviel Tagesfreizeit? Genau! Ich schreibe für mich, wenn es anderen gefällt ist das toll. Wenn nicht: http://www.disney.de

Das Thema dieses Blogs? Sport. Triathlon. Also Schwimmen (<3), Radfahren (bald <3), Laufen (meistens <3) – dazu noch ein bisschen Ernährung, Sport im Allgemeinen, misanthropisches, metallisches. Kurzum ICH.

Ich werde mal anfangen, in den nächsten Tagen ein wenig Historie aufzuarbeiten, so gut es geht. Und dann nutze ich den Blog, um das Training zu protokollieren. Denn im Juli gehts zum Karlsfeld Race.

Ich wünsche euch schon einmal viel Spaß auf meiner Seite. Oder auch nicht.

Und denkt dran: If it hurts – try harder.

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